Erstmals fünf GREEN-BRANDS-Auszeichnungen für eine Marke: WELEDA

Erhält GREEN BRANDS-Siegel für Österreich, Tschechien, Ungarn und die Schweiz.

Veitsbronn (ots) Weleda, Weltmarktführer für ganzheitliche Naturkosmetik und anthroposophische Arzneimittel, erhielt nach der Auszeichnung für Deutschland im November 2019 nun auch die Zertifikate als GREEN BRAND in vier weiteren Ländern. Damit ist WELEDA die bislang einzige Marke, die in allen fünf Ländern die begehrte Auszeichnung und das Gütesiegel bekam.

Die WELEDA AG erhielt auf dem Messestand der VIVANESS 2020 in Nürnberg die GREEN BRANDS-Auszeichnungen für Österreich, Tschechien, Ungarn und die Schweiz. Quellenangabe: “obs/Green Brands/WELEDA”

Große Freude und Stolz am BIOFACH – bzw. VIVANESS-Stand der WELEDA AG vor ein paar Tagen auf der Weltleitmesse für ökologische Konsumgüter in Nürnberg: So erhielt das Unternehmen die GREEN BRANDS-Auszeichnungen gleichzeitig für die vier Länder Österreich, Schweiz, die Tschechische Republik und Ungarn.

GREEN BRANDS ist eine internationale, unabhängige und selbständige Markenbewertungs-Organisation, die ökologisch nachhaltige Marken (Unternehmen / Produkte / Dienstleister / Lebensmittel) in einem weltweit einzigartigen Verfahren auszeichnet und das GREEN BRANDS Gütesiegel verleiht.

Das GREEN BRAND Gütesiegel ist eine eingetragene Unionsgewährleistungsmarke und verfügt über Schutz in der gesamten EU. Das dreistufige Verfahren (Nominierung / Validierung / Jury-Entscheid) hebt sich damit von hunderten anderer “Gütesiegel” qualitativ enorm ab und garantiert geprüfte, ökologisch nachhaltige Qualität. GREEN BRANDS zeichnet branchenübergreifend Marken aller Größen aus.

Das GREEN BRANDS Gütesiegel gibt dem Verbraucher einen sicheren Anhaltspunkt zur verantwortungsvollen Arbeits- und Produktionsweise in Unternehmen und dient somit als Orientierungshilfe für ökologisch nachhaltige Produkte und Unternehmen. Seit 2011 wurden bereits über 500 Marken validiert und rund 180 Marken in den fünf Ländern als GREEN BRANDS ausgezeichnet

Website: www.GREEN-BRANDS.org

Warnstedter Mühle bei Thale im Harz

Die Warnstedter Mühle bei Thale.
Wer sich dem Ort Warnstedt aus Richtung Osten nähert, sieht schon von Weitem auf einer Anhöhe am Ortsrand das Wahrzeichen dieser Siedlung im nördlichen Harzvorland.


Dort steht auf einem gut einsehbaren Areal eine der klassischen Windmühlen, wie sie einstmals z.B. zum Mahlen von Getreide verwendet wurden. Der Mühlenverein Warnstedt hat sich den Erhalt dieses historischen Bauwerks zur Aufgabe gemacht. Anläßlich des Mühlentages lädt der Verein zur Besichtigung der Warnstedter Mühle ein. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, einen Blick ins Innere dieses Gebäudes und auf die dortige Technik aus vorindustrieller Zeit zu werfen. Der Standort der Mühle eignet sich außerdem gut für eine Aussicht auf die Teufelsmauer zwischen Thale und Warnstedt.

Brandenburgs Ex-CDU-Chef Senftleben: CDU muss ihren Beschluss zu AfD und Linken korrigieren

Düsseldorf (ots) Brandenburgs Ex-CDU-Chef Ingo Senftleben hat die Bundes-CDU aufgefordert, ihren Beschluss zu korrigieren, wonach eine Zusammenarbeit mit AfD und Linken gleichermaßen ausgeschlossen wird.

“Dieser Beschluss geht an der Realität vorbei. Die Linke muss zwar mehr Verantwortung für DDR-Unrecht und Opfer übernehmen. Aber sie ist nicht mit der AfD gleichzusetzen. Auf kommunaler Ebene arbeiten Linke und CDU ohnehin schon zusammen. Auch im Bundesrat bestehen Kontakte. Da wirkt so ein Beschluss heuchlerisch”, sagte Senftleben der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Montag). Die Bundes-CDU rücke derzeit vom Grundsatz ab, wonach zuerst das Land und erst später Partei und Personen kämen. Es stelle sich für sie im Moment nicht die Frage, was für Thüringen am besten sei. “Politiker in Berlin und München entscheiden gerade, wie es woanders weitergehen müsse. Sie legen ihren Akteuren vor Ort Fesseln an. Dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir Wähler verlieren.” Die Parteiführung sage dem Landesverband, was er nicht machen dürfe – aber nicht, wie er es denn richtigmachen könne. Stattdessen würden ideologische Barrieren aufgestellt. Dabei habe die CDU in Thüringen in den Verhandlungen etwa bei Bildung und Investitionen gute Punkte gemacht. Senftleben, der für seinen Vorstoß im Frühjahr 2018 in der CDU scharf kritisiert worden war, nach Wahlen in ostdeutschen Bundesländern auch mit den Linken zu sprechen, sagte: “Wir haben mit dem Beschluss eine Debatte beendet, die wir nie geführt haben. Sehenden Auges sind wir damit in das jetzige Dilemma gestürzt. Wir haben uns nicht rechtzeitig mit möglichen Folgen von Wahlergebnissen beschäftigt. Und jetzt haben wir eine x-fache Vergrößerung des Problems.”

www.rp-online.de

Waldbühne Altenbrak im Harz

Nur knapp zehn Kilometer Luftlinie vom Harzer Bergtheater entfernt liegt, inmitten des wildromantischen Bodetals, die Waldbühne Altenbrak. Auf der zauberhaften Freilichtbühne finden alljährlich von Juli bis September Theater- und Musikfestspiele statt. Zu den Höhepunkten gehört der alljährliche Jodlerwettstreit am ersten Septemberwochenende.

Die Waldbühne in Altenbrak ist im Jahre 1951 entstanden. Es handelt sich um eine Naturbühne im Stile eines antiken Amphitheaters, die an einem Berghang am Ostrand in Altenbrak gelegen ist. Die stufigen Sitzreihen bieten eine hervorragende Sicht auf die Bühne und Platz für bis zu 900 Besucher. Gerade in den Sommermonaten finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. 

Der Spielplan beinhaltet Musikfestspiele und jährlich wechselnde Theateraufführungen. Als traditionelles Highlight gilt der, immer am ersten Sonntag im September, stattfindende „Harzer Jodlerwettstreit“. Einen Besuch ist das Theater, schon aufgrund seiner idyllischen Lage auf jeden Fall wert.

https://www.bodetal.de

Klarer Wahlsieg für Rot-Grün in Hamburg: CDU auf Rekordtief

Hamburg (dpa) – SPD und Grüne haben in Hamburg einen klaren Wahlsieg eingefahren und können damit die letzte rot-grüne Koalition in Bund und Ländern fortsetzen. Bei der Bürgerschaftswahl in dem Stadtstaat landete die SPD von Bürgermeister Peter Tschentscher weit vor dem grünen Regierungspartner.

Foto: Wikipedia

Trotz Verlusten setzte sie sich damit vom jahrelangen Negativtrend der Partei im Bund ab. Die CDU rutschte auf ihr bundesweit schlechtestes Ergebnis bei Landtagswahlen seit knapp 70 Jahren. Überraschend musste die zuletzt in allen Bundesländern erfolgreiche AfD um den Verbleib in der Bürgerschaft bangen – ebenso die FDP. Die Abstimmung in der Hansestadt ist nach derzeitigem Stand die einzige Landtagswahl in diesem Jahr.

Nach den Prognosen von ARD und ZDF (18.00 Uhr) rutschte die SPD zwar ab, erreichte mit 37,5 bis 38 Prozent aber wieder klar Platz eins (2015: 45,6) – Werte, die sie sonst in keinem anderen Bundesland hat. Die Grünen mit ihrer Spitzenkandidatin Katharina Fegebank verdoppelten zwar ihr Ergebnis annähernd auf 25,5 Prozent (12,3), lagen jedoch weiter hinter den Sozialdemokraten als zu Beginn des Wahlkampfs erwartet. Die in Hamburg oppositionelle CDU sackte noch einmal ab auf nun 11 bis 11,5 Prozent (15,9). Die Linke stagnierte bei 9 bis 9,5 Prozent (8,5). Die FDP und überraschend auch die AfD verloren. Die AfD lag in den Prognosen nur zwischen 4,7 und 4,8 Prozent (6,1) und wäre damit möglicherweise nicht in der Bürgerschaft, die FDP lag bei 5 Prozent (7,4).

Das Landesparlament hat regulär 121 Sitze. Die Zahl kann durch Überhang- und Ausgleichsmandate sowie erfolgreiche Einzelbewerber steigen. Die Prognosen ergaben folgende Sitzverteilung: SPD 51 (2015: 58), Grüne 35 (15), CDU 15 bis 16 (20), Linke 12 bis 13 (11) und FDP 7 (9).

Die wahrscheinlichste Regierungsvariante ist die Fortsetzung der seit 2015 bestehenden rot-grünen Koalition – sowohl Tschentscher als auch seine bisherige Stellvertreterin Fegebank hatten dies als naheliegend bezeichnet. Die Grünen hatten allerdings lange gehofft, selbst stärkste Kraft zu werden und Fegebank zur Regierungschefin zu machen. Neben Rot-Grün wäre rechnerisch auch eine Koalition von SPD und CDU möglich, politisch ist das jedoch unwahrscheinlich.

Für Tschentscher war es die erste Wahl. Er hatte den Bürgermeisterposten 2018 von Olaf Scholz übernommen, der damals an die Spitze des Bundesfinanzministeriums wechselte.

Im Wahlkampf hatte die SPD in der Wirtschaftsmetropole stark versucht, sich vom negativen Trend der Bundespartei abzukoppeln. Die beiden neuen Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans waren nicht zu Auftritten eingeladen. Gleichwohl verschafft das Hamburger Ergebnis dem Duo, das alle Aufmerksamkeit auf die Lage der CDU zu lenken versucht, etwas Erleichterung.

Christdemokraten und FDP stehen seit der Regierungskrise in Thüringen stark unter Druck. Beiden Parteien könnte die dortige Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU und AfD geschadet haben. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte in Folge der Erfurter Krise vor wenigen Tagen ihren Rückzug angekündigt. Das historisch schlechte Ergebnis des Hamburger Landesverbands dürfte in seinen Auswirkungen auf die Bundespolitik dennoch begrenzt sein.

Tschentscher hatte im Wahlkampf massiv das Thema Klimaschutz besetzt, das traditionell eher mit den Grünen verbunden wird: “Grüner wird’s nicht” war einer seiner Slogans. Daneben bestimmten lange die Themen Mieten und Verkehr den Wahlkampf.

Auf den letzten Metern schlug eine eigentlich alte Geschichte hohe Wellen. Medien hatten über angeblich nicht eingeforderte Steuerrückforderungen gegenüber der im “Cum-Ex”-Skandal unter Verdacht stehenden Warburg-Bank berichtet. Bürgermeister Tschentscher wies den Vorwurf der politischen Einflussnahme zurück.

Mehrere Parteien sagten ihre Wahlkampfabschlussveranstaltungen nach dem Anschlag von Hanau am Mittwochabend ab.

In der Nacht zu Montag sollte zunächst nur ein Ergebnis für die voraussichtliche Verteilung der 121 Sitze auf die Parteien bekanntgegeben werden. Wie sich die Stimmen auf die einzelnen Listenkandidaten verteilen, ergibt sich erst bei einer Fortsetzung der Auszählung am Montag. Erst dann steht fest, ob es bei den 121 Sitzen bleibt oder noch Überhang- und Ausgleichsmandate hinzukommen. Grund ist das komplizierte Wahlsystem, bei dem jeder Wähler jeweils fünf Stimmen auf die Landes- und auf die Wahlkreisliste verteilen kann.

Hamburg.de

HAUS-GARTEN-FREIZEIT in Leipzig war voller Erfolg.

Vom 15. bis 23. Februar 2020 erwartete Sie mit dem Messeverbund aus HAUS-GARTEN-FREIZEIT und der mitteldeutschen handwerksmesse eine der größten Einkaufs- und Erlebnismessen Deutschlands.

Über 1.100 Aussteller aus 20 Ländern präsentierten ihre Produkte und Leistungen aus den Bereichen Bauen, Wohnen, Garten, Gesundheit, Gastronomie, Freizeit, Mode und Heimtier. Darüber hinaus machten Workshops, Fachvorträge und ein attraktives Rahmenprogramm den Messetag perfekt.

https://www.leipziger-messe.de

Ab März: “Das Literarische Quartett” im ZDF

Mit Gastgeberin Thea Dorn und drei prominenten Gästen.

Mainz (ots) Die Schriftstellerin und Publizistin Thea Dorn wird neue Gastgeberin der ZDF-Literatursendung “Das Literarische Quartett”.

Thea Dorn / Quellenangabe: “obs/ZDF/Svea Pietschmann”

Mit drei wechselnden Gästen debattiert sie sechsmal pro Jahr über vier markante Neuerscheinungen auf dem deutschsprachigen Buchmarkt, darunter auch neu aufgelegte Klassiker. “Das Literarische Quartett” wandelt sich von der klassischen Kritikerrunde zum literarischen Salon und orientiert sich auch an den vielen Lesekreisen im Lande.

Für die erste Sendung am Freitag, 6. März 2020, 23.00 Uhr, hat Thea Dorn die Radiojournalistin und Autorin Marion Brasch, die österreichische Bestsellerautorin Vea Kaiser und den Publizisten und Verleger Jakob Augstein als Mitstreiter eingeladen.

Als weitere Gäste für 2020 haben Juli Zeh, Sahra Wagenknecht, Eva Menasse, Ulrich Matthes, Marko Martin, Joachim Meyerhoff und Feridun Zaimoglu zugesagt.

Anne Reidt, Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Kultur: “Wir freuen uns, dass wir mit Thea Dorn einen führenden Kopf der literarischen Welt für die Moderation des ‘Quartetts’ gewinnen konnten. Thea Dorn ist eine wache und genaue Beobachterin unserer Zeit und ihrer literarischen Verarbeitung im In- und Ausland, bewandert in der Literaturgeschichte, präzise in der Textanalyse, lustvoll im Streit, aber immer an Verständigung interessiert – so wie es zu einer Liebhaberin der Literatur passt.”

Daniel Fiedler, Chef der ZDF-Redaktion Kultur Berlin: “Ich freue mich außerordentlich, dass uns Thea Dorn für ‘Das Literarische Quartett’ in neuer Funktion erhalten geblieben ist. Sie hat viele unserer Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihrer Gabe der Literaturvermittlung begeistert und lange Jahre unter Beweis gestellt, dass sie die Kunst des Gesprächs über Literatur beherrscht.”

Thea Dorn, neue Gastgeberin des “Literarischen Quartetts”: “Ich bin mir der Verantwortung, ab jetzt als Gastgeberin des ‘Literarischen Quartetts’ zu fungieren, sehr bewusst. Die Zeiten für Literatur, für das Bücherlesen überhaupt, waren schon mal günstiger. Und auch das Medium Fernsehen ist nicht gerade für ein Gespräch über Bücher erfunden worden. Aber genau deshalb ist es reizvoll für mich zu versuchen, mit diesem neuen ‘Quartett’, vor allem aber mit Unterstützung unserer Gäste, die Glut der Leselust, die in vielen immer noch schlummert, sechs Mal im Jahr zum Glühen zu bringen.” Thea Dorn gehörte von März 2017 bis Dezember 2019 neben Volker Weidermann und Christine Westermann zum festen Stamm des “Literarischen Quartetts”. Ab März 2020 ist sie die Gastgeberin der Sendung.

ZDF.de

Erlebnisspaziergang und Buchlesung „Im Schatten der Hexen“, Anmeldungen ab sofort im Museum möglich

Im vergangenen Jahr veranstaltete die Stadt Halberstadt im Rahmen einer Sponsorenveranstaltung einen Erlebnisspaziergang mit Sektempfang auf den Martinitürmen und anschließender Führung durch Halberstadt auf den Spuren der Romane „Im Schatten der Hexen“ mit Kathrin R. Hotowetz.

Die einhellig positive Resonanz regte das Städtische Museum, als verantwortlichen Bereich für die Martinitürme und Kathrin R. Hotowetz an, über eine öffentliche Aktion dieser Art nachzudenken.

Entstanden ist ein „Erlebnisspaziergang mit Buchlesung „Im Schatten der Hexen““, die in diesem Jahr erstmals angeboten wird. Im Mittelpunkt steht dabei der Aspekt der vorchristlichen Zeit aus den Büchern von Kathrin R. Hotowetz.

Am Beginn steht die sportliche Betätigung für alle Beteiligten. Es geht auf die Türme der Martinikirche, die gut bewacht vom Türmer Konrad einen Rundumblick über die Umgebung gestatten. Bei einem Gläschen Sekt und Wasser nehmen sie unser Türmer und Kathrin R. Hotowetz mit auf eine Reise durch die Vergangenheit. Anschließend gibt es einen Rundgang um den Halberstädter Domplatz in „vorchristlicher“ Zeit. Im Städtischen Museum wo die Originalfunde verschiedener archäologischer Grabungen in Hinblick auf diese Zeitepochen bestaunt werden können erwartet die Gäste eine Stärkung. Bei einem kleinen deftigen Imbiss bei Wein oder Bier wird Kathrin R. Hotowetz aus ihrem Roman lesen.

Erstmalig möchten wir Sie am 11. Juni 2020, in der Zeit von 17 bis 20 Uhr zu diesem besonderen Erlebnis einladen.

Als weitere Termine in diesem Jahr sind der 27. August und der 3. September angedacht.
Karten gibt es im Vorverkauf im Städtischen Museum Halberstadt zum Preis von 19,50 € (inkl. Imbiss und Getränke). Anmeldungen nimmt das Museum ab sofort unter 03941/551474 oder staedtischesmuseum@halberstadt.de entgegen.

http://www.museum-halberstadt.de

Die Zeit ist Reif – für eine neue Friedenshymne!

Hier ist sie. Mit „Die Zeit ist reif“ liefert Heinz Rudolf Kunze eine neue Rockhymne für die Generation im Hier und Jetzt.

„Die Zeit ist reif“ fasst das Gefühl vieler Menschen zusammen, dass es so nicht weiter geht und das wir uns wehren müssen gegen rechtsradikale Tendenzen, aber auch gegen die Herrschaft des Geldes und des Kapitals und die Zerstörung der Umwelt.“

(Heinz Rudolf Kunze)

„…lasst Euch nie mehr mit Gespenstern ein“, singt Kunze weiter im Verlauf des Songs. Lyrisch und die jüngste politische Entwicklung anmahnend. Schaurig schöner Poprock in bester Kunze Manier.

„Wir haben die drängenden Themen zusammengefasst zu einem hymnischen, fast gospelartigen Gefühl, dass es höchste Zeit ist, dass jeder sich einmischt, dass wir alle aufwachen und das wir alle etwas tun. Das ganze musikalisch sehr freundlich verpackt“, beschreibt Kunze Kunze.

Die Zeit ist reif für diesen Song.

„Die Zeit ist“ aus dem Album „Der Wahrheit die Ehre“
Musik: Heiner Lürig 

Text: Heinz Rudolf Kunze 

Published By: Weltverbesserer Musikverlag GmbH / Edition 8 Musik

Label / Vertrieb: Meadow Lake Music / Rough Trade Distribution

Kamera & Schnitt: Simon Stöckl (www.instagram.com/simonstoeckl) Konzept: Heinz Rudolf Kunze, Simon Stöckl, Stefanie Göthel, Joerg Hartung Aufnahmeleitung: Joerg Hartung Aufnahme Assistenz: Stefan Krause & Maximilian Ehrlich Hair & Make Up: Kieu Anh Duong (www.kieuanhduong.de) Drehort: ISO 60 (www.iso-studios.de) Darsteller: Romy Margarete Hartung Sarah Lesch Linda Drescher Katharina Eirich Sabine Lämmel Tim Gernitz Raschid Sidgi LOC Didi Voigt Stefan Krause

Tour 2020

17.04. Freitag / Leipzig Haus Auensee
18.04. Samstag / Cottbus, Stadthalle
19.04. Sonntag / Erfurt, Thüringenhalle
15.05. Freitag / Neuruppin, Kulturhaus
16.05. Samstag / Nürnberg, Serenadenhof
17.05. Sonntag / München, Tonhalle
18.05. Montag / OFFDAY 
19.05. Dienstag / Suhl, CCS
20.05. Mittwoch / Hannover, Capitol
22.05. Freitag / Hamburg, Große Freiheit 36
23.05. Samstag / Rostock, Moya
24.05. Sonntag / Magdeburg, Amo Kulturhaus 
04.06. Donnerstag / Düsseldorf, Capitol Theater
05.06. Freitag / Mainz, Frankfurter Hof
07.06. Sonntag / Blieskastel, Paradeplatz

Weitere Informationen: http://www.heinzrudolfkunze.de http://www.instagram.com/heinzrudolfk… http://www.facebook.com/heinzrudolfkunze

Jahresausstellung im Händel-Haus: „Meine Seele sieht im Hören”

Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik.
vom 22. Februar 2019 bis 10. Januar 2021

Das Jahr 2020 ist für Händel-Freunde ein Jubiläumsjahr, das wir in Halle und Göttingen gleichermaßen feiern. Nachdem Händels Opernschaffen fast 180 Jahre lang in den Musiktheatern in Vergessenheit geraten war, wagte 1920 der Kunsthistoriker, Dirigent und Musikwissenschaftler Oskar Hagen (1888 – 1957) in Göttingen gemeinsam mit einem Laienorchester das Experiment einer szenischen Aufführung der Händel-Oper „Rodelinda“ – und stieß auf ein begeistertes Publikum.

Die Wurzeln für Hagens Händel-Faszination führen nach Halle, wo er von 1913 bis 1918 tätig war. Dort lernte er Händels Musik in Seminaren bei Hermann Abert kennen und begeisterte sich seit dieser Zeit für die Idee einer Wiederaufführung der Opern Händels. Für die Göttinger Inszenierung konnte er Paul Thiersch gewinnen, Leiter der Kunstgewerbeschule Halle, der die expressionistische Ausstattung schuf. Neben der Musik war es vor allem die Kunstgeschichte, die Hagen interessierte. Bei der Beschreibung von Kunstwerken verwendet er immer wieder musikalische Begriffe. Dass er dabei kulturelle Phänomene aus einer verstärkt nationalen Perspektive betrachtet, erschwert heute die Rezeption seiner Werke.

Dem regen Vergleich und Austausch zwischen Musik und bildender Kunst ist der zweite Teil der Ausstellung gewidmet. Theoretische Abhandlungen des 18. Jahrhunderts führen zurück zum Musikpraktiker Georg Friedrich Händel. Händel selbst war ein Kunstkenner und Sammler. In seinen Kompositionen gelang es ihm, ganz im Sinne barocker Nachahmungsästhetik und Affektenlehre, wie kaum einem anderen Komponisten seiner Zeit sowohl Naturbilder als auch innere emotionale Leidenschaft in Musik zu gießen.

Wir begeben uns auf die Suche nach Bildern in Händels einfühlsamsten Stücken. Historische Bühnenbilder und Grafiken, eindrucksvolle Gemälde und Notendrucke, originale Musikinstrumente und natürlich reichlich erklingende Musik geben Anregungen zu einem Thema, das die Künste und die Sinne verschmelzen lässt.

Anlass ist der 335. Geburtstag des großen Sohnes der Stadt, der hier am 23. Februar 1685 geboren wurde. Dabei stehen das auserlesene Kammerkonzert, und die Eröffnung der Jahresausstellung am 21. Februar in seinem Geburtshaus sowie das bereits zu einer Tradition gewordene „Happy Birthday Händel“ (20. bis 22. Februar) im Mittelpunkt. Zudem bietet die Tourist-Information am Marktplatz Stadtrundgänge „Auf den Spuren Händels“ an.

Öffnungszeiten Händel-Haus und Museumsshop

Stiftung Händel-Haus | Große Nikolaistraße 5 | 06108 Halle (Saale)

Telefon +49 (0) 345 / 500 90 0 | stiftung@haendelhaus.de I www.haendelhaus.de
April bis Oktober: 10 bis 18 Uhr,
November bis März: 10 bis 17 Uhr

Montag geschlossen (ausgenommen sind Feiertage und die Händel-Festspiele)

61 Jahre Blitzer: Abhilfe für Betroffene dank Geblitzt.de

Berlin (ots) Im Februar 1959 ging im Raum Düsseldorf der erste Blitzer Deutschlands an den Start. Das Ziel war klar: Mit der Premiere der Geschwindigkeitsmessanlage sollten Autofahrer sanktioniert werden, die schneller fuhren, als die Polizei erlaubt. Dabei standen nicht die Einnahmen von Bußgeldern mit Mittelpunkt des Interesses, sondern die Unfallprävention auf deutschen Straßen. Trotzdem sind auch Bußgeldvorwürfe nicht gefeit vor Fehlern. Warum es sich nach wie vor lohnen kann, Einspruch einzulegen, weiß die Berliner CODUKA GmbH. Über ihren Online-Service www.geblitzt.de können sich Betroffene seit 2013 kostenfrei helfen lassen.

61 Jahre Blitzer @Pixabay. Quellenangabe: “obs/CODUKA GmbH/k.A.”

Erst 1957 wurde in Deutschland ein innerörtliches Tempolimit von 50 km/h eingeführt. Blitzer gab es damals nicht. Stattdessen mussten die Beamten die Geschwindigkeit mit der Stoppuhr oder durch Nachfahren mittels Blick auf den eigenen Tacho messen. Das erste offizielle Radarmessgerät wurde am 15. Februar 1959 in Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen. Die damaligen Hightech-Wunder von der Firma Telefunken verbaute man in Polizeifahrzeugen, sodass mobil geblitzt werden konnte. Fehlerfrei waren die Geräte allerdings nicht – konnten die Funksignale der Radarfallen doch durch Gegenstände und andere Verkehrsteilnehmer gestört werden.

Ganz gleich, ob mobil oder stationär, Radar-, Lichtschranken- oder Lasermessung: Blitzer sind im Laufe der Jahre technisch komplexer geworden. Das kann zu exakteren Messergebnissen als in den Anfangszeiten führen, aber auch deren Anfälligkeit erhöhen. Wann sich eine Anfechtung der Vorwürfe bei Geschwindigkeitsmessungen lohnen kann, weiß Jan Ginhold, Geschäftsführer der CODUKA GmbH: “Im Prinzip gibt es zum Teil auch heute noch ähnliche Fehlerquellen wie bei den ersten Blitzern. Unregelmäßige Wartung und fehlerhafte Eichung der Geräte sind dafür ein Beispiel. Auch das gleichzeitige Blitzen mehrerer Fahrzeuge, ungünstige Wetter- und Witterungsbedingungen, der nicht korrekt eingehaltene Abstand von Blitzer und Tempolimit-Schild sowie nicht eingehaltene Fristen führen nicht selten zur Einstellung eines Bußgeldverfahrens. Zudem muss der Fahrer auf dem Blitzerfoto eindeutig identifizierbar sein.”

Darüber hinaus können Messgeräte auch spezifische Probleme aufweisen. “In jüngerer Vergangenheit hat das fehlende Speichern von Rohmessdaten mancher Blitzer für Furore gesorgt. So hat der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes geurteilt, dass Messungen mit dem TraffiStar 350 aus genau diesem Grund nicht mehr verwertbar sind. Bei weiteren Geräten sowie in anderen Bundesländern steht eine Prüfung noch aus”, so Ginhold weiter.

Für die Überprüfung arbeitet die CODUKA eng mit zwei großen Anwaltskanzleien zusammen, deren Anwälte für Verkehrsrecht bundesweit vertreten sind. Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung. Und wie finanziert sich das kostenfreie Geschäftsmodell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die Anwälte ihre Fälle deutlich effizienter bearbeiten können. Somit leistet die CODUKA GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

CODUKA GmbH
www.geblitzt.de

Nayoki-Gründer André Soulier: “Digital Insights waren ein voller Erfolg!”

München (ots) Die Gäste bekamen bei der 4. Ausgabe der Digital Insights exklusive Einblicke aus der Welt des Online-Marketings geboten, und feierten anschließend ausgelassen bei feinsten Drinks und Live-Musik.

Gemeinsam auf der Bühne die Top-Speaker mit den Geschäftsführern der Nayoki Group: (v. l. n. r.) Florian Welz von Zooplus, Helge Fuhst von ARD Aktuell, Nayoki Beirat Wolfram Winter, Geschäftsführer von Nayoki André Soulier, Geschäftsführer von Addfame Stephan Fehske, Dennis Turkmanovic von Philip Morris, Lena Zilbauer von Nayoki, Claudia Soulier von der JESA Foundation, Geschäftsführer von Nayoki Raphael Hahn und Christoph Kull von Adobe. Quellenangabe: “obs/Nayoki GmbH/Viktor Schwenk Fotografie”

In der wunderschönen Kulisse der Kraemer´schen Kunstmühle kamen rund 200 Fachleute aus dem Bereich des Online-Marketings zusammen. Zooplus-Vorstand Florian Welz, Dennis Turkmanovic (Head of Digital Marketing IQOS), Christoph Kull (Managing Director Central Europe von Adobe) und ARD Aktuell Chefredakteur Helge Fuhst im Gespräch mit Nayoki-Beirat Wolfram Winter präsentierten exklusive Einblicke in die Trends und Entwicklungen der Digitalisierung in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern.

“Die Digitalisierung ist inzwischen bei vielen Unternehmen nicht nur theoretisch angekommen, die Entwicklungen, besonders im digitalen Marketing, sind teilweise gewaltig. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Event so viele Top-Speaker unserer Kunden gewinnen können, die bereit sind, ihre Insights mit unseren Gästen zu teilen. Dieser Dialog macht richtig Freude!” so Nayoki-Gründer und CEO, André Soulier.

Zu den hochkarätigen Gästen gehörten unter anderem Meet Your Master-Gründerin Viktoria Lauterbach, Stefan Mennerich vom FC Bayern München, der ehemalige Vorstandschef von Fortuna Düsseldorf Robert Schäfer, W&V Chefredakteur Holger Schellkopf, Sky-Moderator Stefan Hempel, MediaPlus-Geschäftsführer Andrea Malgara, sowie die Chefredakteurin der Zeitschrift Madame Petra Winter.

Das Publikum wurde mit israelischen Köstlichkeiten von Dallmayr Catering und Livemusik von Michèle Lombardo unterhalten.

Bei einer Verlosung konnten die Gäste wertvolle Gewinne wie ein Wellnesswochenende oder VIP-Tickets für ein Spiel des FC Bayern gewinnen. Mit den Einnahmen aus dem Losverkauf unterstützt Nayoki die eigens gegründete JESA Foundation, die ermöglicht, dass benachteiligte Kinder in Peru eine angemessene Bildung erhalten.

Durch den Abend führte Nayoki-Managerin Lena Zilbauer.

Lena Zilbauer
Telefon: +49 89 12223-4816
E-Mail: lena.zilbauer@nayoki.de
www.nayoki.com

Sonderausstellung im Museum: Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann – Chronist der Stadt Halberstadt

Die bedeutende Geschichte des 1200jährigen Halberstadt hat in der Vergangenheit viele Heimatforscher fasziniert, zum großen Teil interessierte Laien aber auch Fachhistoriker.

Einer der bedeutendsten ist und bleibt Werner Hartmann. Er ist ein Zeitzeuge und Chronist der Halberstädter Geschichte und seit 2003 Ehrenbürger der Stadt Halberstadt.

Seine Forschungen umfassen den Zeitraum der letzten 70 Jahre, geben Zeitzeugenberichte wieder, werten Quellen aus, erklären die Folgen und zeigen Schicksale. Im Ergebnis seiner intensiven Sammlungs- und Forschungstätigkeit entstanden zum Teil sehr umfangreiche Dokumentationen, Broschüren, Bücher und Filme. Werner Hartmann hat beispielhaftes geleistet.

Entstanden ist ein umfangreiches Archiv, das die Geschichte Halberstadts in einzigartiger Weise dokumentiert und auswertet. Über 120 veröffentlichte Arbeiten, über 500 unveröffentlichte Arbeiten, zahlreiche Quellensammlungen zur Halberstädter Geschichte und zur Geschichte des gesamten Harzkreises, ca. 10.000 Fotoaufnahmen und 5000 Dias gehören zur einzigartigen Sammlung, die Werner Hartmann in den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen hat. Keine vorhandene Sammlung gibt so ausführlich die Geschichte der 1200jährigen Bischofsstadt Halberstadt wieder, beschäftigt sich mit zahllosen Persönlichkeiten und Sachthemen dieser Stadt. Mittlerweile ist Werner Hartmann 96 Jahre alt. Er hat sich entschlossen, sein einzigartiges Archiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im vergangenen Jahr übereignete er seine Sammlung testamentarisch, notariell beglaubigt, nach seinem Ableben der Stadt Halberstadt mit der Auflage, diese als geschlossenes Archiv zu führen und öffentlich nutzbar zu machen.
Um dieses Testament zu erfüllen, wollen wir, die Stadt Halberstadt, bereits zu seinen Lebzeiten versuchen, das Archiv so weit wie möglich zu erschließen und digital zu erfassen, da die einzigartige Möglichkeit besteht, den „Autor der Sammlung noch persönlich in die Aufarbeitung des Archivgutes einzubeziehen.

Nach einem zweijährigen Projekt wird nun erstmals sein Lebenswerk öffentlich in dieser Ausstellung präsentiert.

Anlässlich der neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Halberstadt „Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann. Chronist der Stadt“ und nicht zuletzt in Andenken an die in diesem Jahre vor 75 Jahren erfolgte Zerstörung unserer Stadt, hat der Geschichtsverein die bereits lange vergriffene Publikation von Werner Hartmann „Halberstadt brennt.

Eine Dokumentation über Halberstadt im Luftkrieg 1944-1945, insbesondere über die Zerstörung der Stadt am 8. April 1945″ neu herausgegeben. Ab sofort ist das Buch im Städtischen Museum sowie in der Buchhandlung Schönherr für 13,95 € wieder erhältlich.

Eröffnung: 15. Februar 2020, 15 Uhr

Ausstellungsrundgang: 22. März und 7. Juni 2020, 15 Uhr

Schatzgeschichten bei Kaffee und Kuchen: Ein Chronist erzählt: Werner Hartmann – Der 8. April 19455. April 2020, 15 Uhr

Internationaler Museumstag, 17. Mai 2020 (Eintritt frei), Ausstellungsrundgang, 15 Uhr

Finissage: 16. August 2020, 15 Uhr

http://www.museum-halberstadt.de

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich am 20. Februar in Schloss Bellevue zur Gewalttat in Hanau geäußert:

“Mit Entsetzen habe ich von der terroristischen Gewalttat in Hanau erfahren.

Meine tiefe Trauer und Anteilnahme gelten den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich baldige Genesung. Ich stehe an der Seite aller Menschen, die durch rassistischen Hass bedroht werden. Sie sind nicht allein. Ich bin überzeugt: Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland verurteilt diese Tat und jede Form von Rassismus, Hass und Gewalt. Wir werden nicht nachlassen, für das friedliche Miteinander in unserem Land einzustehen.”

http://www.bundespraesident.de

Hanau: Rassistische Gewalt fordert die ganze Gesellschaft heraus

Lehren aus Versagen bei NSU-Morden rasch umsetzen

Zum rassistischen Angriff von Hanau sagt Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland: 

20.02.2020, Hessen, Hanau: Am Tatort im Stadtteil Kesselstadt wurden Blumen abgelegt und Kerzen aufgestellt. Bei Schüssen an zwei Shisha-Bars wurden mehrer Menschen getötet und verletzt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt. Foto: Andreas Arnold/dpa | Verwendung weltweit

“Wir denken an die Familien, Freunde & Bekannten der Opfer des offensichtlich rassistischen Angriffs von Hanau. Und wir stehen in Solidarität mit allen Menschen in Deutschland, deren Alltag zunehmend von der Angst vor Angriffen wegen ihres Glaubens oder ihrer angenommenen Herkunft überschattet wird.

Es ist gut und wichtig, dass sich der Generalbundesanwalt und die Sicherheitsbehörden in den vergangenen Wochen gezielt und verstärkt dem Kampf gegen rassistische, menschenfeindliche Gewalt gewidmet haben. Der Schutz vor Rassismus ist ein Menschenrecht und eine Frage der inneren Sicherheit. Es braucht dringend eine bessere personelle Ausstattung, ein geschultes Hinschauen und Erkennen sowie ein entschlosseneres Vorgehen gegen rassistische Netzwerke und Strukturen. Es rächt sich, dass wichtige Empfehlungen der NSU-Untersuchungsausschüsse bislang bundesweit nicht oder nur ungenügend umgesetzt wurden. Auch die Umsetzung des ‘Nationalen Aktionsplans gegen Rassismus’ und die Menschenrechtsbildung an Schulen bedürfen mehr Beachtung und Unterstützung.

Wir sind alle gefordert, Politik und Behörden in die Pflicht zu nehmen, dass niemand in Deutschland Gewalt fürchten muss, weil sie oder er Muslimin oder Jude ist, Flüchtlingen hilft, einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zugerechnet wird oder sich als Politiker für die Grund- und Menschenrechte ausspricht.”

https://www.amnesty.de

Mahnwache zum Gedenken an die Opfer in Hanau.

Achtung! Heute um 18 Uhr findet auf dem Marktplatz in Hanau eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der schrecklichen Bluttat statt. Wegen der noch laufenden Ermittlungsarbeiten der Polizei im Stadtteil Kesselstadt bleiben die Heinrich-Heine-Schule und die Kinderburg West sowie das Kinderhaus West heute und am Freitag, den 21.02, geschlossen. Ein Notdienst für Eltern und Kinder wurde in der Kita Dresdner Straße (Nr. 22) in unmittelbarer Nähe eingerichtet. Andere Schulen oder Kitas sind nicht betroffen.

„Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihre Familien“
 

“Wir haben gestern einen Abend erlebt, wie man ihn sich nicht schlimmer vorstellen kann,” so Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zu den tragischen Ereignissen in der Nacht zu Donnerstag, an deren Ende elf Menschenleben zu beklagen sind. “Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien,” so der OB und versichert: “All diejenigen in unserer Stadt, die aus anderen Kulturkreisen oder Ländern stammen, können sich darauf verlassen, dass wir an ihrer Seite stehen. Nach einer Zeit der Trauer und des gemeinsamen Aufarbeitens bleiben wir so beieinander wie es in Hanau in Jahrhunderten gewachsen ist. Dieses gewachsene Miteinander lassen wir durch keine noch so irre Tat in Frage stellen oder gar zerstören.”
 
Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei hat der mutmaßliche deutsche Täter in der Hanauer Innenstadt und im Stadtteil Kesselstadt neun Menschen erschossen. Im Rahmen einer Großfahndung wurde bei der Durchsuchung seiner Wohnanschrift zwei weitere Leichen gefunden, darunter mit hoher Wahrscheinlichkeit der Täter. “Nach unserem Wissen gibt es derzeit keine akute Gefährdungslage in der Stadt”, ruft der OB zu Besonnenheit auf. Sein ausdrücklicher Dank geht an die Polizei und Rettungskräfte, darunter viele Ehrenamtliche, die die Situation professionell und mit großen Einsatz gemeistert haben.
 
In den frühen Morgenstunden setzte eine Welle der Solidarität und des Mitgefühls aus dem In- und Ausland ein. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach telefonisch dem Hanauer OB ihre tiefe Betroffenheit ob des Attentats aus. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gab gemeinsam mit Hanaus OB ein erstes Statement ab. Bundesinnenminister Horst Seehofer kam am frühen Nachmittag nach Hanau, um seine Anteilnahme zu dokumentieren.
 
Den Hanauer Bürgerinnen und Bürger wird ab heute mit einem Kondolenzbuch im Stadtladen im Rathaus am Marktplatz die Gelegenheit gegeben, ihre Anteilnahme auszudrücken. Um 18 Uhr findet auf dem Marktplatz eine Mahnwache statt, um den Menschen in der Stadt eine Möglichkeit zu geben, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Zu dieser hat auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sein Kommen angekündigt.
 
Darüber hinaus gedenkt die Stadt mit Trauerbeflaggung der Opfer. Zudem wurden die Hanauer Faschingsumzüge in der Innenstadt und den Stadtteilen abgesagt. Auch der Faschingsrummel auf dem Freiheitsplatz bleibt geschlossen.

Der Faschingsumzug in der Innenstadt, am Samstag 22.02., ist abgesagt.
Auch der Faschingsmarkt auf dem Freiheitsplatz fällt aus. Ebenso entfällt das geplante Stadtforum (Zukunft Hanau) aufgrund der aktuellen Ereignisse. Das Kulturforum am Freiheitsplatz schließt aufgrund der Mahnwache heute bereits um 18:00 Uhr.

„Meine Seele sieht im Hören – Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik“

Am Freitag, 21. Februar 2020, 11 Uhr, Händel-Haus Halle, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle, Treffpunkt: Museumskasse

Gesprächspartner*innen:         Clemens Birnbaum (Direktor der Stiftung Händel-Haus) Christiane Barth und Theresa Stiller (Kuratorinnen)

Die diesjährige Jahresausstellung nimmt das Schaffen Oskar Hagens als Kunsthistoriker in den Fokus und würdigt ihn als Begründer der Händel-Opernrenaissance vor genau 100 Jahren in Göttingen.

Im Jahr 1920 wagte er gemeinsam mit einem Laienorchester das Experiment einer szenischen Aufführung der Händel-Oper „Rodelinda“ – und stieß auf ein begeistertes Publikum. Weitere Aufführungen folgten. Die Wurzeln für Hagens Händel-Faszination führen nach Halle, wo er von 1913 bis 1918 tätig war. Oskar Hagen wurde von Halle aus von Paul Thiersch, dem Direktor der Halleschen Handwerkerschule, unterstützt, der die farbenfrohe Ausstattung der Opern übernahm. Seine expressionistischen Entwürfe bilden die Grundlage für die Gestaltung des ersten Ausstellungsraumes. Dokumente in der Schatzkammer beleuchten die Zusammenarbeit zwischen Oskar Hagen und Paul Thiersch.

Ein zweiter Themenkreis der Ausstellung beschäftigt sich mit „musikalischen Malereien“ und mit Händels Musik. Händel gelang es wie kaum einem anderen Komponisten seiner Zeit sowohl Naturbilder als auch innere emotionale Leidenschaft in Musik zu gießen. In der Ausstellung begeben wir uns auf die Suche nach Tonmalereien in Händels einfühlsamsten Stücken. Präsentiert werden historische Bühnenbilder und Grafiken, eindrucksvolle Gemälde und Notendrucke aus dem 18. Jahrhundert, originale Musikinstrumente und natürlich reichlich erklingende Musik. Sie sollen Anregungen zu einem Thema geben, das die Künste und die Sinne verschmelzen lässt. Wir freuen uns, Sie im Händel-Haus zu begrüßen. Die Präsentation der Ausstellungsräume dauert etwa 30 Minuten. Wir bitten um Rückmeldung via E-Mail (presse@haendelhaus.de) oder auch telefonisch (0345 / 500 90 126) bis zum 20. Februar 2020.

www.Haendelhaus.de

Hilfsangebote: So beugen Sie Überlastung im Job vor

Baierbrunn (ots) Ob auf der Baustelle oder im Büro – bei der Arbeit werden Körper und Psyche gefordert. Für Arbeitnehmer, die durch zu wenig Bewegung und Stress dauerhaft belastet sind und frühzeitig gegensteuern wollen, bietet die Deutsche Rentenversicherung die berufsbegleitende Prävention an.

Hilfsangebote: So beugen Sie Überlastung im Job vor. Quellenangabe: “obs/Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen/Wort&Bild Verlag GmbH & Co. KG”

Darauf weist das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” hin. Zeigen sich beispielsweise schon erste Probleme mit Blutdruck, Gewicht oder Rücken oder aber erste psychische Beeinträchtigungen, können der Betriebs- oder Werksarzt, ein niedergelassener oder ein Reha-Mediziner einen entsprechenden Befund erstellen, mit dem ein Antrag eingereicht werden kann. Jeder, der in die Rentenversicherung einzahlt oder Mitglied ist, kann von diesem Angebot profitieren.

Angebote von Arbeitgeber und Kasse

Auch bei ihrem Arbeitgeber und der Krankenkasse können sich Beschäftigte über Möglichkeiten der Gesundheitsförderung informieren. Ob Bewegung, gesunde Ernährung, Stressabbau oder Suchtprävention – große Kassen haben oft ein eigenes Kursangebot, das kostenfrei ist oder bis zu 20 Prozent Zuzahlung erfordert. Versicherte kleinerer Kassen können sich Angebote vor Ort aussuchen, die aber dafür zertifiziert sein müssen. Firmen können bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter im Jahr für die Gesundheitsförderung ausgeben. Dieser Betrag ist steuerfrei.

Die neue “Apotheken Umschau” befasst sich in ihrem Schwerpunkt-Thema ausführlich mit der Gesundheit im Job. Informationen dazu gibt es im Heft, online unter www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook (www.facebook.com/Apotheken.Umschau) und Instagram (www.instagram.com/apotheken_umschau).

“Das Maut-Desaster” in “ZDFzoom”-Doku

Mainz (ots) Die Pkw-Maut startete als bayrischer Wahlkampfschlager der CSU und endete in einem politischen Desaster. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes brachte das Projekt zu Fall. Am Mittwoch, 19. Februar 2020, 22.45 Uhr im ZDF, rückt “Das Maut-Desaster” in den Blick von “ZDFzoom”.

Die “Pkw-Maut” auf deutschen Autobahnen sollte ausschließlich für ausländische Pkw gelten und entwickelte sich zum politischen Desaster. Quellenangabe: “obs/ZDF/Patrick Maazouz”

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer muss sich mittlerweile vor einem Untersuchungsausschuss für das Maut-Projekt verantworten. Der Bundesrechnungshof wirft seinem Ministerium Versäumnisse vor. Auf die Bundesregierung könnten Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe zukommen.

Die Idee einer Maut für Pkw geht auf die CSU unter dem Parteivorsitzenden Horst Seehofer zurück. Mit dem Thema “Ausländer-Maut” positionierte sich die Partei in den Landtags- und Bundestagswahlkämpfen 2013 mit einer bewusst populistischen Forderung. Man wollte damit auch Stimmen am rechten Rand zurückgewinnen, die die aufkommende AfD der CSU abgenommen hatte. Die Idee der CSU: Da Deutsche, vor allem die bayrischen Autofahrer, bei ihren südlichen Nachbarn Gebühren für die Benutzung der Autobahnen zahlen, sollten deshalb auch ausländische Pkw auf deutschen Autobahnen zur Kasse gebeten werden.

Dieses politische Ziel sorgte von Anfang an auch für internationale Konflikte, da es bei der geplanten Umsetzung einen entscheidenden Unterschied geben sollte: Der deutsche Autofahrer, so machte die damalige CSU-Spitze klar, sollte keinesfalls unter einer Mehrbelastung leiden. Die Pkw-Maut würde demnach ausschließlich für ausländische Pkw gelten – im Unterschied zu Österreich, Italien und Schweiz, die von allen Nutzern Gebühren verlangen und die eigene Bevölkerung nicht aussparen. Die Forderung nach einer “Ausländer-Maut” stieß damit auch auf juristische Hindernisse. Das führte dazu, dass die Maut am Ende vom Europäischen Gerichtshof gekippt wurde.

ZDF.de

ADAC und Continental suchen den Fahrsicherheits-Profi

Bis zum 3. Mai bewerben, sicher fahren und gewinnen

München (ots) Bereits zum vierten Mal suchen ADAC und Continental im Rahmen der gemeinsamen Kooperation “Partner für mehr Sicherheit” den Fahrsicherheits-Profi. Geschick, Gefühl und eine sichere Fahrweise können in diesem Jahr der Weg zu einem 1er BMW sein. Interessierte Autofahrer können sich bis zum 3. Mai unter www.adac.de/fahrsicherheitsprofi anmelden. Die Vorrundenveranstaltungen finden im Juni und Juli in Linthe, Weilerswist, Gründau, Schlüsselfeld, Nohra (Grammetal) und Augsburg statt. Das Finale wird vom 23. bis 26. Juli im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Hannover ausgetragen.

Teilnehmer müssen unter der Anleitung von Fahrsicherheitstrainern Energiesparrunden absolvieren, Geschicklichkeits- und Geländeparcours bewältigen und zeigen, wie gut sie mit verschiedenen Assistenzsystemen zurechtkommen. Außerdem steht ein theoretischer Test auf dem Programm. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Sicherheit gelegt.

Um mitzumachen braucht es den Führerschein Klasse B bzw. 3. Die Autos werden vom Veranstalter gestellt. Unter allen Bewerbungen werden die Vorrundenteilnehmer ausgelost – und zwar gleich viele Frauen und Männer. Die genauen Daten der Vorrunden und weitere Informationen gibt es unter www.adac.de/fahrsicherheitsprofi.

Ihr Deutschland Guide!